Alarmsignale
Verstopfung: Wann zum Arzt?
Wann zum Arzt bei Verstopfung? Wir erklären Symptome, wie zum Beispiel Blut im Stuhl oder starke Bauchschmerzen, die es notwendig machen, einen Arzt aufzusuchen.
Hinter einer Verstopfung kann sich eine ernst zu nehmende Erkrankung verbergen. Deshalb ist bei zusätzlichen auffälligen Symptomen wie zum Beispiel Blutungen unbedingt ein Arztbesuch erforderlich.
Folgende Symptome sollten als Warnsignale betrachtet werden:
- Blut im Stuhl
- starke Schmerzen im Unterbauch
- zusätzliches Auftreten von Übelkeit, Erbrechen und/oder Fieber
- plötzlicher Gewichtsverlust
Ein Arztbesuch ist ebenfalls notwendig, falls trotz Behandlung mit rezeptfreien Medikamenten nach etwa 6 bis 8 Wochen keine Besserung der Beschwerden eintritt. Erster Ansprechpartner ist der Hausarzt. Er kann auch abklären, ob die Verstopfung eventuell von einem anderen, seit kurzem eingenommenen, Medikament herrührt. Nicht wenige Medikamente (z.B. einige starke Schmerzmittel, Medikamente gegen Depressionen) rufen als Nebenwirkung eine Verstopfung hervor.
Wenn in der Familiengeschichte bereits Fälle von Magen- oder Darmkrebs aufgetreten sind, ist bei schwer behandelbarer Verstopfung ebenfalls ein Arztbesuch ratsam. In diesem Fall ist es außerdem sehr zu empfehlen, ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig die Darmkrebsvorsorge (nähere Informationen erteilt der Hausarzt), die von den Krankenkassen erstattet wird, in Anspruch zu nehmen.


