Verstopfung: Wann zum Arzt?

Erkennen Sie die Alarmsignale bei Verstopfung

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Wenn keine Besserung eintritt: Der Hausarzt hilft weiter.
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Wann zum Arzt bei Verstopfung? Wir erklären Symptome, wie zum Beispiel Blut im Stuhl oder starke Bauchschmerzen, die es notwendig machen, einen Arzt aufzusuchen.

Hinter einer Verstopfung kann sich eine ernst zu nehmende Erkrankung verbergen. Deshalb ist bei zusätzlichen auffälligen Symptomen wie zum Beispiel Blutungen unbedingt ein Arztbesuch erforderlich.

Folgende Symptome einer Verstopfung sind Warnsignale:

  • Blut im Stuhl
  • starke Schmerzen im Unterbauch
  • zusätzliches Auftreten von Übelkeit, Erbrechen und/oder Fieber
  • plötzlicher Gewichtsverlust
    • zum Test

      Sie haben das Gefühl, mit Ihrer Verdauung läuft es nicht richtig und fühlen sich unwohl? Machen Sie doch mal den Test!

Ein Arztbesuch ist ebenfalls notwendig, falls trotz Behandlung mit rezeptfreien Medikamenten nach etwa 6 bis 8 Wochen keine Besserung der Beschwerden eintritt. Erster Ansprechpartner ist der Hausarzt. Er kann auch abklären, ob die Verstopfung eventuell von einem anderen, seit kurzem eingenommenen, Medikament herrührt. Nicht wenige Medikamente (z.B. einige starke Schmerzmittel, Medikamente gegen Depressionen) rufen als Nebenwirkung eine Verstopfung hervor.

Wenn in der Familiengeschichte bereits Fälle von Magen- oder Darmkrebs aufgetreten sind, ist bei schwer behandelbarer Verstopfung ebenfalls ein Arztbesuch ratsam. In diesem Fall ist es außerdem sehr zu empfehlen, ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig die Darmkrebsvorsorge (nähere Informationen erteilt der Hausarzt), die von den Krankenkassen erstattet wird, in Anspruch zu nehmen.

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Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 29. Mai 2013
Quellen: Rote Liste online (www.rote-liste.de) / Bruhn/Frey/Wagner: Das Kind in der Apotheke. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart (2006) / Wernig, C. (Hrsg.): Medizin für Apotheker. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, 2. Auflage (1997) / Schaefer/Spielmann/Vetter: Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit, Elsevier GmbH, 7. Auflage 2006/ Nees-Delaval, B.: Wir werden Eltern. Falken Verlag (1998) Lennecke/Hagel/Przondziono: Selbstmedikation, Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart (2004) / Koletzko, S.: „10 % sind verstopft – nur die Spitze des Eisberges“, Referat auf der Pressekonferenz der Norgine GmbH, Marburg, am 16.4.2007 in Wiesbaden / Meszaros, S.: Update Senna, Deutsche Apotheker Zeitung, Nr. 13 (2006)

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