Definition
Was ist ein trockenes Auge?
Das Symptom Trockenes Auge entsteht, wenn die Tränenflüssigkeit nicht ausreichend produziert wird oder nicht optimal zusammengesetzt ist.
Rund zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden unter den damit verbundenen Beschwerden wie Juckreiz, Fremdkörpergefühl oder Augenbrennen. Linderung verschaffen Augentropfen, die sogenannten „künstlichen Tränen“.
Der Begriff „Trockenes Auge“ steht für Veränderungen oder Missempfindungen in den Augen die auftreten, weil nicht ausreichend Tränenflüssigkeit gebildet wird oder diese nicht optimal zusammengesetzt ist. Weitere Bezeichnungen für das Symptom sind Keratokonjunktivitis sicca, Sicca-Syndrom oder Dry Eye-Syndrom. Etwa jeder dritte Patient einer augenärztlichen Praxis leidet darunter.
Frauen sind häufiger betroffen von trockenen Augen als Männer, was vor allem auf die hormonellen Umstellungen in den Wechseljahren zurückgeführt wird.In vielen Fällen werden die Beschwerden jedoch von den Betroffenen als nicht behandlungsbedürftig angesehen und es erfolgt keine oder nur eine unzureichende Therapie. Doch das Trockene Auge ist keine harmlose Befindlichkeitsstörung: es ist die häufigste Ursache für eine Hornhaut-Perforation und kann zur Beeinträchtigung des Sehvermögens bis hin zur Erblindung führen.
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