Durchblutungsstörungen: Bei Mutter und Kind?

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Schlafen in der Seitenlage schützt im letzten Drittel der Schwangerschaft vor Durchblutungsstörungen.
Getty Images/iStockphoto

Ursachen für Durchblutungsstörungen in der Schwangerschaft sind unter anderem zu niederiger Blutdruck oder die Rückenlage im letzten Schwangerschaftsdrittel.

Durchblutungsstörungen in der Schwangerschaft sind eine potenzielle Gefahr für das ungeborene Kind, bedürfen aber meist keiner speziellen Behandlung.

Durchblutungsstörungen in der Schwangerschaft

Ursachen

Ursachen für Durchblutungsstörungen in der Schwangerschaft können sein:

  • Die Schwangere leidet unter niedrigem Blutdruck. Dies führt dazu, dass sie häufig müde ist und bei längerem Stehen unter Schwindelgefühlen leidet.
  • In der zweiten Hälfte der Schwangerschaft können Durchblutungsstörungen auch durch Liegen auf dem Rücken ausgelöst werden, da dann die Gebärmutter auf die untere Hohlvene drückt und den Rückstrom des Blutes zum Herzen vermindert. Das Gehirn wird dann nicht ausreichend durchblutet, was ebenfalls zu Schwindelgefühlen führen kann.

Vorsichtsmaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten

Durchblutungsstörungen in der Schwangerschaft sind eine potenzielle Gefahr für das ungeborene Kind, das dadurch unzureichend mit Sauerstoff versorgt wird. Daher sollte bei häufiger Müdigkeit und Schwindelgefühlen bei längerem Stehen der Arzt konsultiert werden, der gegebenenfalls eine Behandlung einleitet.

Zur Verhinderung von Durchblutungsstörungen im letzten Drittel der Schwangerschaft sollte beim Schlafen oder Ruhen die Seitenlage bevorzugt werden.

Regelmäßige Bewegung, angepasste sportliche Betätigung und ein Training der Blutgefäße (z.B. durch kalt-warme Wechselduschen der Beine von unten nach oben) können Durchblutungsstörungen vorbeugen.

Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 23. Oktober 2007
Quellen: *Die Angaben zu Medikamenten stützen sich im wesentlichen auf das Standardwerk: Schaefer/Spielmann/Vetter "Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit", Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, 7. Auflage (2006) und können von den Angaben im Beipackzettel abweichen. Bei Fragen zu Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten in der Schwangerschaft oder Stillzeit konsultieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt.

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