Definition
Was ist Schnarchen?
Schnarchen ist ein weit verbreitetes Phänomen – zwischen 10 und 30 Prozent der Erwachsenen sind betroffen. Gelegentliches Schnarchen ist meist harmlos und nicht behandlungsbedürftig.
Tritt es jedoch regelmäßig auf oder kommt es dabei zu Atemaussetzern, verhindert es einen erholsamen Schlaf und gefährdet die Gesundheit.
Schnarchen ist die Bezeichnung für ein röchelndes, rasselndes, gurgelndes, blubberndes oder pfeifendes Geräusch, das beim Atemholen während des Schlafes entstehen kann. Betroffen sind etwa 10 bis 30 Prozent der Erwachsenen.Gelegentliches Schnarchen wird zwar von den Betroffenen und mehr noch von ihren Bettnachbarn als sehr lästig empfunden, stellt jedoch in den meisten Fällen keine Gefahr für die Gesundheit dar.
Behandlungsbedürftig kann Schnarchen (med. Bezeichnung: Rhonchopathie) dann sein, wenn es von Atemaussetzern (Schlafapnoe) begleitet wird oder so stark ist, dass dadurch ein erholsamer Schlaf verhindert wird. Eine potenziell lebensbedrohliche Form der Schlafapnoe, die obstruktive Schlafapnoe, tritt bei etwa 2 Prozent aller Frauen und 4 Prozent aller Männer zwischen 30 und 60 Jahren auf.
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