Anhaltende Schmerzen
Rückenschmerzen: Wann zum Arzt?
Wann sollte man mit Rückenschmerzen zum Arzt? Wissenswertes über Symptome und Therapie bei Rückenschmerzen durch Arzt oder Orthpäde.
Viele Rückenschmerzen sind harmloser Natur und bessern sich meist nach wenigen Tagen deutlich. Ist dies nicht der Fall, muss ein Arzt konsultiert werden.
Wenn sich Rückenschmerzen trotz einer Selbstbehandlung mit Schmerzmitteln, Wärme oder durchblutungsfördernden oder schmerzstillenden Einreibungen, Bädern oder Pflastern nach zwei bis drei Tagen nicht gebessert oder sogar verschlimmert haben und/oder zusätzliche Beschwerden (z.B. Fieber) auftreten, muss ein Arzt aufgesucht werden.
Auch chronische (d.h. in Abständen von einigen Monaten immer wiederkehrende) Schmerzen müssen ärztlicherseits abgeklärt werden, vor allem dann, wenn sie schubweise auftreten und morgens nach dem Aufwachen eine gewisse Unbeweglichkeit auftritt.
Ein sofortiger Arztbesuch ist notwendig wenn der Verdacht besteht, dass die Rückenmarksnerven betroffen sind.
Ansprechpartner ist dann der Hausarzt oder ein Facharzt für Orthopädie. Bei folgenden Beschwerden könnten Rückenmarksnerven betroffen sein:
- Die Schmerzen werden stärker bei Bewegung, Lachen und Husten.
- Die Schmerzen werden stärker beim Sitzen, Liegen oder Vorbeugen.
- Die Schmerzen strahlen ins Bein aus.
- In Teilen des Rückens oder der Beine verspürt der Betroffene ein Taubheitsgefühl, ein Kribbeln oder Stechen.
- Es kommt zusätzlich zu Schwierigkeiten beim Entleeren der Harnblase.


