Rückenschmerzen: Wann zum Arzt?

Symptome bei Rückenschmerzen die für einen Arztbesuch sprechen

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Wenn der Rückenschmerz länger als drei Tage anhält: ab zum Arzt!

Viele Rückenschmerzen sind harmloser Natur und bessern sich meist nach wenigen Tagen deutlich. Doch wann sollte jemand wegen Rückenschmerzen zu einem Arzt? Welche Symptome sprechen dafür?

Wenn sich Rückenschmerzen trotz einer Selbstbehandlung mit Schmerzmitteln, Wärme oder durchblutungsfördernden oder schmerzstillenden Einreibungen, Bädern oder Pflastern nach zwei bis drei Tagen nicht gebessert oder sogar verschlimmert haben und/oder zusätzliche Beschwerden wie etwa Fieber auftreten, muss ein Arzt aufgesucht werden.

Auch chronische (d.h. in Abständen von einigen Monaten immer wiederkehrende) Schmerzen müssen ärztlicherseits abgeklärt werden, vor allem dann, wenn sie schubweise auftreten und morgens nach dem Aufwachen eine gewisse Unbeweglichkeit auftritt.

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Verdacht auf Schädigung der Rückenmarksnerven

Ein sofortiger Arztbesuch ist notwendig wenn der Verdacht besteht, dass die Rückenmarksnerven betroffen sind.

Ansprechpartner ist dann der Hausarzt oder ein Facharzt für Orthopädie. Bei folgenden Beschwerden könnten Rückenmarksnerven betroffen sein:

  • Die Schmerzen werden stärker bei Bewegung, Lachen und Husten.
  • Die Schmerzen werden stärker beim Sitzen, Liegen oder Vorbeugen.
  • Die Schmerzen strahlen ins Bein aus.
  • In Teilen des Rückens oder der Beine verspürt der Betroffene ein Taubheitsgefühl, ein Kribbeln oder Stechen.
  • Es kommt zusätzlich zu Schwierigkeiten beim Entleeren der Harnblase.
Rückenschmerzen als Warnsignal: Muss ich zum Arzt?

Autor: Lifeline
Letzte Aktualisierung: 20. Mai 2014
Quellen: Rote Liste online (www.rote-liste.de) / Lennecke/Hagel/Przondziono: Selbstmedikation, Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart (2004) Stiftung Warentest: Handbuch Selbstmedikation, Berlin (2002) / Schaefer/Spielmann/Vetter: Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit, Elsevier GmbH, 7. Auflage 2006 / Nees-Delaval, B.: Wir werden Eltern, Falken-Verlag (1998) / Wernig, C. (Hrsg.): Medizin für Apotheker. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart, 2. Auflage (1997) / Bruhn/Frey/Wagner: Das Kind in der Apotheke. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart (2006) www.dgk.de

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