Ursachen abklären

Wann zum Arzt bei Bindehautentzündung?

Nicht immer ist die Bindehautentzündung harmlos. Dauert sie länger oder heilt nicht richtig aus, kann die Hornhaut geschädigt werden.

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Wenn die Symptome stärker werden, sollte der Arzt einmal einen Blick auf die Augen werfen.
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Ist die Bindehautentzündung nach drei Tagen abgeklungen und tränt das Auge auch nachts nicht mehr, können Sie davon ausgehen, dass alles gut abgeheilt ist. Die Augenerkrankung kann jedoch so ausgeprägt sein, dass unbedingt ein Arzt herangezogen werden muss.

Folgende Anzeichen einer Bindehautentzündung sollten Sie ernst nehmen und jede einzelne von ihnen ist ein Grund, sofort zum Augenarzt zu gehen:

  • Die Bindehautentzündung hält länger als drei Tage an.

  • Zu den Augenbeschwerden tritt Fieber auf und die Lymphknoten im Halsbereich schwellen an.

  • Die Augen sondern ein dickflüssiges Sekret ab.

  • Sie sehen plötzlich schlechter.

  • Sie sind lichtempfindlicher als sonst.

  • Die Pupille hat sich verändert.

  • Die Augen schmerzen in der Tiefe.

So erkennt der Arzt die Bindehautentzündung:

Der Augenarzt untersucht mit der Spaltlampe. So erkennt er, ob und wie stark die Gefäße geschwollen sind. Auch eine Allergie lässt sich auf diese Weise feststellen. Zusätzlich gibt der Bindehautabstrich Aufschluss darüber, welche Krankheitserreger vorliegen. Entsprechend der Untersuchungsergebnisse verordnet der Arzt die passenden Medikamente. Halten Sie bitte die Einnahmeempfehlungen sorgfältig ein.

Unbehandelt kann eine Bindehautentzündung die Hornhaut trüben. Betroffene sehen dann alles verschwommen, wie durch eine Plastiktüte. Meist helfen dann nur Kortisontropfen, um die Hornhaut zu heilen und wieder gutes Sehen zu ermöglichen.

Bindehautentzündung