Hautpflege für Schwangere und Kleinkinder

Trockene Haut: Bei Mutter und Kind?

In der Schwangerschaft klagen viele Frauen über trockene und empfindliche Haut. Die Haut und muss daher in dieser Zeit besonders intensiv gepflegt werden. Trockene Haut bei Kindern kann ein erstes Anzeichen einer Hauterkrankung wie Neurodermitis sein.

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Bei Schwangeren und kleinen Kindern bedarf die Haut besonderer Aufmerksamkeit.
Getty Images/iStockphoto

In der Schwangerschaft klagen viele Frauen über trockene und empfindliche Haut. Die Haut und muss daher in dieser Zeit besonders intensiv gepflegt werden. Trockene Haut bei Kindern kann ein erstes Anzeichen einer Hauterkrankung wie Neurodermitis sein.

Trockene Haut in der Schwangerschaft

Wenn die Haut in der Schwangerschaft zur Trockenheit neigt, empfiehlt es sich, nach Möglichkeit innerhalb der zur Körperpflege verwendeten Produktserie vorübergehend auf Zubereitungen für trockene Haut zu wechseln.

Darüber hinaus gelten für Schwangere die gleichen Empfehlungen wie für andere Betroffene mit trockener Haut (siehe Rezeptfreie Medikamente).

Trockene Haut bei Babys und Kindern

Trockene Haut bei Neugeborenen

Trockene Haut kann bereits bei Babys auftreten. Normalerweise ist das Kind im Mutterleib durch eine weiße, Creme-artige Mischung, die sogenannte Käseschmiere geschützt. Wird ein Kind übertragen, also weit nach dem errechneten Geburtstermin geboren, ist die Käseschmiere zum Zeitpunkt der Geburt jedoch praktisch nicht mehr vorhanden. Häufig pellt sich die Haut dieser Kinder in den ersten Lebenstagen sehr stark. Dagegen hilft ein- bis zweimal tägliches Einreiben mit einem auf Zimmertemperatur angewärmten Öl, z.B. Ringelblumen- oder Malvenöl, das am besten mit warmen, angefeuchteten Händen aufgetragen wird.

Trockene Haut im Säuglings- oder Kleinkindalter als erstes Anzeichen einer Neurodermitis

Die ersten Anzeichen einer Neurodermitis zeigen sich in den meisten Fällen bereits im Säuglingsalter. Zusätzlich zu trockener, schuppiger und geröteter Haut kommt es bei dieser Erkrankung zur Bildung von stark juckenden Hautausschlägen, sogenannten Ekzemen. Auch nässende Areale und Bereiche mit Bläschen- bzw. Krustenbildung können auftreten.

Die Verteilung der Ekzeme verändert sich mit dem Alter. Bei Säuglingen und Kleinkindern sind vorwiegend Wangen und Kinn, der behaarte Kopf, die Handgelenke, der Körperstamm und die Streckseiten von Armen und Beinen betroffen. Bei älteren Kindern und Jugendlichen befinden sich die Ekzeme vor allem in den Ellen- und Kniebeugen, an Hand- und Fußgelenken sowie am Hals.

Bei Verdacht auf Neurodermitis muss der Kinder- oder Hautarzt konsultiert werden.

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