Besondere Vorsicht bei Kindern

Trockenes Auge: Bei Mutter und Kind?

Auf Grund der Hormonumstellung kann eine Schwangerschaft eine Ursache für trockene Augen sein.

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Kinder mit Augenbeschwerden sollten möglichst schnell vom Augenarzt untersucht werden.
(c) George Doyle

Bei Kindern kann es leicht zu Augenproblemen kommen, da die Augen in diesem Alter besonders empfindlich sind. Ein trockenes Auge ist jedoch äußerst selten die Ursache der Beschwerden. In Schwangerschaft und Stillzeit können künstliche Tränen bedenkenlos eingesetzt werden, da sie ihre Wirkung auf physikalischem Weg entfalten.

Augenbeschwerden bei Kindern

Kinder, die unter Beschwerden im Augenbereich leiden, sollten immer einem Kinderarzt oder Augenarzt vorgestellt werden.

Nicht selten leiden Kinder an Augenbeschwerden, die denen bei Erwachsenen mit dem Symptom Trockenes Auge ähnlich. Dies sind z.B.:

  • Juckreiz
  • Lichtscheu
  • übermäßiger Tränenfluss
  • Rötung der Bindehaut
  • Verkleben der Augen während des Schlafs Die Ursachen sind jedoch in den meisten Fällen andere, wie z.B.:

Die Ursachen sind jedoch in den meisten Fällen andere, wie z.B.:

  • Reizung durch Eindringen von Fremdkörpern und –substanzen (Schmutz, Zugluft, Abgase), auch während der Geburt
  • bakterielle und virale Entzündungen
  • allergische Reaktionen
  • Tränensackentzündung bei Neugeborenen (angeborener Verschluss an der Einmündung des Tränenkanals in den unteren Nasengang sein, was zu Rückstau von Schleim und vermehrtem Tränenfluss führt).

Zur Reinigung verklebter Augen bei Kindern empfiehlt sich eine 0,9 %ige sterile Kochsalzlösung. Alternativ kann das Auge mit abgekochtem Wasser vom äußeren Augenwinkel zur Nase hin mit einem Mullläppchen oder Baumwoll-Taschentuch ausgewaschen werden.

Künstliche Tränen in Schwangerschaft und Stillzeit

Zu fast allen rezeptfreien Medikamenten mit künstlichen Tränen gibt es keine Untersuchungen zum Risiko einer Anwendung in Schwangerschaft oder Stillzeit. Gegen eine Anwendung in dieser Zeit bestehen jedoch keine Bedenken, da das Wirkprinzip dieser Substanzen rein physikalisch ist und ein Übergang in den Blutkreislauf der Schwangeren oder in die Muttermilch als unwahrscheinlich gilt.

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