Vielfältige Ursachen

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind ein Symptom für viele Erkrankungen: Verspannungen der Muskulatur, Bandscheibenvorfall, aber auch innere Krankheiten wie Herzinfarkt oder Nierenerkrankungen.

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Viele Ursachen, ein Symptom: Rückenschmerzen.
©2009 Getty Images

Bei Rückenschmerzen unterscheidet man zwei Arten: Schmerzen mit oder ohne Beteiligung der Nervenwurzeln. Sie unterscheiden sich in ihren Symptomen.

Rückenschmerzen ohne Beteiligung der Nervenwurzeln

  • Schmerz verstärkt sich im Stehen, Sitzen, Liegen
  • Schmerzen werden erträglicher bei Bewegung

Rückenschmerzen mit Beteiligung der Nervenwurzeln

  • Schmerz verstärkt sich bei Bewegung, Lachen und Husten
  • Sitzen und Liegen fallen schwer
  • Lähmungserscheinungen (z.B. Kribbeln, Taubheitsgefühl) in den Beinen können auftreten
  • Störungen der Blasenfunktion können auftreten

Behandlung von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sollten schnellstmöglich behandelt werden, auch wenn der Grund dafür noch nicht feststeht. Unterbleibt eine Behandlung, so nehmen die Betroffenen häufig eine Schonhaltung ein, um Schmerzen zu vermeiden. Daraus folgt oft eine Fehlhaltung und damit eine Verschlimmerung und Chronifizierung der Beschwerden.Rückenschmerzen können äußerlich oder innerlich behandelt werden.

Innerlich kommen zum Einsatz:

  • Schmerzmittel in Form von Tabletten, Zäpfchen oder Saft
  • Mittel mit pflanzlichen Wirkstoffen in Form von Tabletten, Kapseln oder Lösungen

Äußerlich kommen zur Anwendung:

  • zu special-rueckenschmerz.de

    Rückenschmerzen sind Volkskrankheit Nummer 1: Auf unserem Portal bieten wir alle Infos über Ursachen und Therapien. Dazu erhalten Sie Tipps zur Vorbeugung und Antworten auf die Frage "Muss ich zum Arzt?"

  • Salben mit durchblutungsfördernden oder schmerzstillenden Wirkstoffen
  • Bäder mit durchblutungsfördernden Wirkstoffen
  • Pflaster mit durchblutungsfördernden Wirkstoffen
  • Massagen mit durchblutungsfördernden Ölen

Ursachen von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen können plötzlich auftreten (akute Rückenschmerzen) oder über einen längeren Zeitraum (länger als 3 Monate) bestehen bzw. in bestimmten Abständen (z.B. alle 3 bis 4 Monate) wiederholt auftreten (chronische Rückenschmerzen).Bei allen Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule muss immer auch eine Erkrankung innerer Organe in Betracht gezogen werden.

Ursachen für plötzlich (akut) auftretende Rückenschmerzen können sein:

  • kurzzeitige Überbelastung („Verheben“), dadurch Muskelzerrung
  • Verletzungen (Prellung, Verstauchung, Sportverletzung)
  • innere Erkrankungen (z.B. Nierenerkrankungen, Herzinfarkt, Gallensteine, Blasenerkrankungen)
  • Menstruationsbeschwerden

Bei chronischen Schmerzen kommen folgende Ursachen in Frage:

  • dauerhafter Bewegungsmangel, dadurch Entwicklung von Ungleichgewicht in der Muskulatur und Fehlhaltungen
  • ständige einseitige Belastungen des Rückens, dadurch Überbelastung, als Folge davon Verspannung, dadurch meist Fehlhaltung und Verschlimmerung der Beschwerden
  • Bandscheibenvorfall
  • Ischias-Syndrom
  • Verschleißerscheinungen
  • rheumatische Erkrankungen
  • Osteoporose
  • Tumoren der Wirbelsäule
  • psychische Belastungen am Arbeitsplatz, dadurch Verspannungen der Muskulatur

Wissenswertes

Die Wirbelsäule ist Stütz- und Bewegungsorgan zugleich. Sie besteht aus 34 Wirbeln:

Am beweglichsten sind die Halswirbel, dagegen fast starr die Kreuz- und Steißbeinwirbel. Zwischen den knöchernen Wirbeln liegen die elastischen, ca. fünf Millimeter dicken Bandscheiben. Sie schützen die Wirbelsäule vor Stoßbelastung und tragen zu deren Stabilität bei.

Warum sind wir morgens größer als abends?

Verantwortlich dafür ist ein Flüssigkeitsverlust der Bandscheiben. Sie geben tagsüber beim Sitzen, Stehen und Laufen Wasser ab und schrumpfen dadurch. Beim nächtlichen Liegen nehmen sie dieses - ähnlich wie ein Schwamm - wieder auf.

Rückengesund durch den Tag